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4 TIPPS FÜR MEHR ANLAGENSICHERHEIT

May 18, 2016

<p>Mit der Einführung der EU-Richtlinien und Sicherheitsbestimmungen in verschiedenen Ländern wurde die Sicherheit von Maschinen in sämtlichen Branchen zu einem zentralen Thema. Der beste Weg, Anwendersicherheit zu gewährleisten, ist – wie ISO 12100 empfiehlt – die Umsetzung einer Risikoabschätzung und -minimierung während der Konzeption der Anlage. Bei der Konzeption müssen die entsprechenden Normen und Best Practices angewendet werden, um die Sicherheit und Gesundheit der Anwender zu schützen.</p><br><p>Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Grundsätze, die bei der Konzeption einer Anlage berücksichtigt werden sollten:<br /><br /></p><br><p><strong>1- <strong>Einbindung von Methoden der Risikominderung, geordnet nach Wirksamkeit</strong><br /></strong><br />Die Risikominderung folgt einem logischen Pfad, der mit der Planung einer in sich sicheren Konstruktion beginnt. So kann die Reduktion des Drucks, der für die Aktivierung einer bestimmten Bewegung erforderlich ist, dazu beitragen, den Anwender ohne Einbindung von Schutzmaßnahmen zu schützen. Der nächste logische Schritt auf dem Weg zu einer sicheren Konstruktion sind dann die für die Anwendung am besten geeigneten Sicherheitsvorrichtungen.<br /><br /></p><br><p><strong>2- Auswahl geeigneter Sicherheitsvorkehrungen</strong> <br /><br />Sicherheitsvorkehrungen wie Schalter, Relais, programmierbare Steuerungen, Anwesenheitssensoren u. a. müssen unter Berücksichtigung des Risikos ausgewählt werden, das durch sie gemindert werden soll: Je größer das Risiko, desto höher die von einer Vorrichtung geforderte Leistung. Zuverlässigkeit und Diagnosedeckungsgrad sind zwei wichtige Parameter für die Sicherheit einer Sicherheitsvorrichtung. Mit der Auswahl einer leistungsfähigen Vorrichtung sinkt die Gefahr, die Sicherheitsfunktion einer Maschine während ihrer Nutzungsdauer zu verringern oder zu gefährden.<br /><br /><br /><img style="width: 347px; height: 191px; display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" src="https://ptwebptchronos.blob.core.windows.net/media/11913/ufr-plant_1.jp…; alt="" rel="43345" data-id="43345" /><br /><br /></p><br><p><strong>3- <strong>Informieren Sie Anwender über Restrisiken</strong><br /></strong><br />Das Ziel ist zwar immer Null Risiko, dieses Ziel zu erreichen ist jedoch schlichtweg unmöglich. Auch wenn Maßnahmen ergriffen werden, die das Risiko auf ein annehmbares Niveau reduzieren, kann menschliches Versagen zur falschen Verwendung einer Maschine führen und Verletzungen nach sich ziehen. Der Nutzer muss deshalb darüber informiert werden, was er tun und lassen muss. Das Nutzerhandbuch, visuelle oder akustische Signale und Piktogramme tragen dazu bei, den Nutzer auf Gefahren hinzuweisen. Diese Hilfsmittel können von Herstellern auch im Rahmen von Mitarbeiterschulungen genutzt werden.<br /><br /></p><br><p><strong>4- <strong>Bleiben Sie über neue Sicherheitsstandards auf dem Laufenden</strong><br /></strong><br />IEs ist wichtig, sich über neue Standards der Anlagensicherheit auf dem Laufenden zu halten, da sich ständig neue Best Practices herausbilden.<br /><br /><br />Verfasser: Atmane Laradi - Berater für den Bereich Sicherheit und Normen <br /><br /><br /></p>

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