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Frauen in der Verpackungsindustrie

7 März 2016

Frauen in der Verpackungsindustrie

Bei Premier Tech Chronos (PTC) wird Innovationsgeist gelebt, werden Talente gefördert und Fähigkeiten genutzt. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige Team-Mitglieder vorstellen, die Grenzen überschreiten und sowohl anpassungsfähig sind als auch mit Leidenschaft ihrer täglichen Arbeit nachgehen.





IHR WERDEGANG

Ich habe bereits sehr früh meine Vorliebe für die Wirtschaft entdeckt. Meine Eltern besaßen ein Hotel, wodurch wir bereits früh mit grundlegenden, wirtschaftlichen Zusammenhängen in Berührung kamen. Vor diesem Hintergrund stand mein späteres Studienfach quasi schon fest: Business Administration. Ich arbeitete fünf Jahre lang in einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen und erlangte 1992 den Titel „CPA“ (Certified Public Accountant, Wirtschaftsprüfer). Im Jahr 1995 wurde ich beauftragt, Premier Tech zu auditieren. Nachdem ich einige Mitarbeiter des Unternehmens kennen gelernt hatte, wurde mir eine Stelle bei PT angeboten. Ich fing in der Unternehmenszentrale an und wechselte dann in den Bereich Umwelttechnologien, wo ich sieben Jahre lang tätig war. Danach wechselte ich auf meine jetzige Position bei Premier Tech Chronos.


WAS FÜR SIE IN IHREM JOB BESONDERS WICHTIG IST

Während meiner Tätigkeit als Wirtschaftsprüferin lernte ich, gründlich zu arbeiten und die wichtigsten Tugenden einer Leiterin für Verwaltung und Finanzen eines Unternehmens: Flexibilität, Neugierde und Kontaktfreudigkeit. Es ist viel einfacher, schwierige Situationen zu lösen, wenn man mit seinem Gegenüber kommuniziert und sich für seine Probleme interessiert. Was mir bei meiner Arbeit am wichtigsten ist: Mit jeder Anfrage umzugehen, als käme sie von einem Kunden, und die Anforderungen jedes Einzelnen so umfassend wie möglich zu erfüllen.


IHRE TÄGLICHEN HERAUSFORDERUNGEN

Als Verantwortliche für unsere weltweiten Finanzen und Verwaltung lassen sich einige meiner größten Herausforderungen auf die Entfernungen zurückzuführen, die zwischen uns liegen. Anfragen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern und Zusammenhängen und in den verschiedensten Sprachen kommen praktisch aus jeder Ecke der Welt. Arbeitsbedingt reise ich viel und muss täglich die Flexibilität beweisen, mich mit den dringenden Anforderungen eines wachsenden Unternehmens auseinanderzusetzen. Außerdem muss ich sicherstellen, dass unsere Geräte den Anforderungen der Kunden gerecht werden und dennoch einheitlich genug bleiben, um unsere Niederlassungen zu vergleichen und Informationen auszutauschen. Ich muss meinen Blick ständig nach vorne richten, in die Zukunft planen, mich selbst hinterfragen und aufgeschlossen bleiben. Menschlich gesehen muss ich mich schnell an die Kulturen der verschiedenen Länder, die ich bereise, anpassen können, um kulturelle Barrieren schnell überwinden zu können. Immerhin gehören wir zu ein und demselben Team.


DIE ARBEITSDYNAMIK IN EINEM VON MÄNNERN DOMINIERTEN UMFELD

Als Kind war ich nur mit Jungen unterwegs. Da habe ich mich nie „anders“ gefühlt. Ich mochte die freche und draufgängerische Art meiner Freunde. Wenn ich eine von ihnen sein wollte, musste ich so sein wie sie und meine Ängste überwinden. Das ist das Umfeld, mit dem ich am besten vertraut bin. Ich schätze die direkte Art und die Tatkraft meiner männlichen Kollegen. Schließlich liegt die Einsatzfreude auch mir im Blut. Von Grenzen lasse ich mich nicht aufhalten. 


WORAUF SIE IN IHREM BERUF BESONDERS STOLZ IST

Ich bin davon überzeugt, dass ich mit meiner Arbeit mittel- und langfristig einen wertvollen Beitrag leiste. In den vergangenen 20 Jahren haben wir verschiedene Wachstumsphasen durchlebt und uns ständig weiterentwickelt. Besonders wichtig sind mir meine Kollegen, die größtenteils von Anfang an dabei waren. Wir haben dieselbe Leidenschaft und Vision. Ich bin stolz darauf, was das Team von Premier Tech Chronos erreicht hat und dass ich Teil des Abenteuers sein darf, auf das wir jeden Tag gemeinsam gehen.




 

IHR WERDEGANG

Meinen Bachelor habe ich im Bereich der Geisteswissenschaften mit Englisch im Hauptfach abgelegt und dann den M.A. im Fach Englisch erlangt. Nach dem Abschluss arbeitete ich einige Jahre bei Chronos Richardson in Thailand. Seit 2010 arbeite ich als Vertriebsassistentin des Vertriebsleiters innerhalb der großen PTC-Familie.


WAS FÜR SIE IN IHREM JOB BESONDERS WICHTIG IST

Respekt und Ehrlichkeit sind die zwei großen Werte, die meine tägliche Arbeit prägen. Als Managerin bin ich davon überzeugt, dass es besonders wichtig ist, Verantwortung für meine Umgebung, für die Menschen um mich herum, für die zu erledigenden Aufgaben und für die Schritte, die erforderlich sind, um unsere Ziele zu erreichen, zu übernehmen.


IHRE TÄGLICHEN HERAUSFORDERUNGEN

Jeder Kunde hat andere Anforderungen – wir müssen jeden Kunden und seine spezifische Situation genau verstehen. Die Herausforderung dabei ist, eine Lösung zu finden, die diese Anforderungen voll und ganz erfüllt. Und genau das ist mein Job bei PTC – ich suche und finde die richtige Lösung für den richtigen Kunden zur richtigen Zeit und auf die richtige Art und Weise.


DIE ARBEITSDYNAMIK IN EINEM VON MÄNNERN DOMINIERTEN UMFELD

Für mich ist es wichtig, trotz unterschiedlicher Einstellungen und Mentalitäten eine gesunde Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Man muss sich bemühen, die anderen zu verstehen, mit ihnen zusammenzuarbeiten und Kompromisse zu finden, denn letzten Endes arbeiten wir alle auf dasselbe Ziel hin.


WORAUF SIE IN IHREM BERUF BESONDERS STOLZ IST

Ich bin insgesamt besonders stolz darauf, was ich beruflich alles erreicht habe. Meine größte Errungenschaft ist jedoch, dass ich Teil des PTC-Teams in Thailand werden und Julian Jones treffen durfte, der ein großartiger Manager war. Die Arbeit mit ihm und in seinem Team lässt mich nicht nur tagtäglich über meine Grenzen hinauswachsen, es ist auch die bereicherndste Erfahrung, die ich in meinem Leben bisher machen durfte.






IHR WERDEGANG

Ich hatte schon immer ein Faible für theoretische und angewandte Wissenschaften. Da lag die Idee sehr nahe, Ingenieurwissenschaften, oder genauer gesagt Maschinenbau zu studieren. Bevor ich in der Qualitätsmanagementabteilung von PTC an unseren zwei Fertigungsstandorten in Rivière-du-Loup anfing, arbeitete ich in der Planungsabteilung eines Herstellers von Sattelanhängern. Nach der Übernahme von Chronos Richardson durch Premier Tech hatte ich die Möglichkeit, ein Jahr lang im Team der deutschen Niederlassung von PTC zu arbeiten. Nach meiner Rückkehr in die Hauptniederlassung wollte ich unbedingt neue Herausforderungen bei PTC meistern und so kam ich zum Projektmanagement.


WAS FÜR SIE IN IHREM JOB BESONDERS WICHTIG IST

In meinem Job muss man besonders flexibel sein, Aufgaben priorisieren und mehrere Projekte gleichzeitig bearbeiten können. Dabei darf man jedoch nie die Wünsche und Anforderungen des Kunden aus den Augen verlieren, denn diese stehen bei unserer Arbeit im Mittelpunkt.


IHRE TÄGLICHEN HERAUSFORDERUNGEN

Eine besondere Herausforderung besteht für mich darin, unseren Kunden mittels einheitlicher Prozesse personalisierte Lösungen anzubieten. Besonders, wenn man bedenkt, dass wir Projekte immer öfter mit den anderen PTC-Teams auf der ganzen Welt teilen.


DIE ARBEITSDYNAMIK IN EINEM VON MÄNNERN DOMINIERTEN UMFELD

Ich habe fast immer in einem von Männern dominierten Umfeld gearbeitet. Ich habe also kaum Vergleichsmöglichkeiten. Herausforderungen gemeinsam zu meistern ist ein zentrales Thema bei PTC und die Arbeit in interdisziplinären Teams schafft dafür die besten Voraussetzungen.


WORAUF SIE IN IHREM BERUF BESONDERS STOLZ IST

In den 15 Jahren, die ich bereits bei PTC arbeite, habe ich die Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens beobachten können und war hautnah mit dabei, als wir uns zum Weltmarktführer im Bereich industrieller Verpackungsanlagen entwickelten. Ich bin stolz darauf, zu dieser Entwicklung beigetragen zu haben und auch jetzt noch täglich dazu beitragen zu dürfen, dass wir diese Position beibehalten.







IHR WERDEGANG

Meine Karriere begann vor mehr als acht Jahren, nachdem ich mein technisches Diplom erlangt hatte. Am Anfang fand ich die Arbeit bei PTC sehr herausfordernd. Und auch heute treffe ich jeden Tag auf berufliche Herausforderungen. PTC hat ein beeindruckend großes Portfolio an Lösungen, um den Anforderungen jedes einzelnen Kunden gerecht zu werden – da lernt man nie aus. Diese Art von Vielseitigkeit liebe ich an dem Unternehmen und ich glaube, dass es das ist, was das Unternehmen einzigartig macht.


WAS FÜR SIE IN IHREM JOB BESONDERS WICHTIG IST

Man muss gerne reisen. Auf jeder Dienstreise muss man sich den Gegebenheiten des Landes und natürlich auch den Maschinen, an denen man selbstständig arbeitet, anpassen. Hat man sich an die neue Umgebung gewöhnt, fällt es einem viel leichter, die Probleme des Kunden schnell zu lösen. Es gibt Menschen, die täglich hart arbeiten, um ein Ziel zu erreichen, das ihnen wenig bedeutet, und Menschen, die täglich hart arbeiten, um ein Ziel zu erreichen, das sie mit Leidenschaft verfolgen. Ich arbeite mit Leidenschaft.


IHRE TÄGLICHEN HERAUSFORDERUNGEN

Heutzutage findet der technische Kundendienst vor allem vor Ort statt. Wir haben also nur eine Chance, uns zu beweisen. Besonders, wenn wir für einen neuen Kunden arbeiten. Meine erste Herausforderung bestand darin, als Frau diesen Job in einer Männerdomäne zu bekommen. Ich lerne jeden Tag mit absolut unterschiedlichen Charakteren zu arbeiten. Jeder Tag hält neue Herausforderungen für mich bereit und ich liebe es, mir selbst zu beweisen, dass ich körperliche Arbeit verrichten und gleichzeitig mit unterschiedlichsten Situationen fertig werden kann, auch wenn das manchmal bedeutet, dass ich nach Hilfe fragen muss.


DIE ARBEITSDYNAMIK IN EINEM VON MÄNNERN DOMINIERTEN UMFELD

Als ich mich für diesen Bereich entschieden habe, war mir klar, dass das vorwiegend eine Männerdomäne ist. Doch die Dinge ändern sich. Heutzutage sieht man in vielen Branchen, in denen früher nur Männer gearbeitet haben, weibliche Mitarbeiter. Als ich angefangen habe, hat man ganz selten mal eine Frau bei Kunden vor Ort arbeiten sehen. Ich weiß noch, dass ich sehr lange die einzige Frau in der Verpackungsindustrie war. Als ich dann zu den unterschiedlichen Niederlassungen gereist bin, habe ich viele Frauen gesehen, die großartige Arbeit geleistet haben – im Maschinenbau zum Beispiel.


WORAUF SIE IN IHREM BERUF BESONDERS STOLZ IST

Meine erste Arbeitswoche bei PTC war eine Herausforderung für sich. An einem Montag habe ich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben und am darauf folgenden Mittwoch fragte mich mein Vorgetzter: „Ursula, Sie wissen alles über Siemens Step7, richtig?“ Am Freitag leitete ich bereits ein Team französischer Ingenieure in Byhalia, das von PTC damit beauftragt worden war, eine von Mexikanern betriebene Förderanlage zu programmieren, die Teil eines europäischen Projektes war. Als mir abends klar wurde, dass dieser Tag absolut reibungslos verlaufen war, wusste ich, dass dieses Projekt mein erster Erfolg bei PTC werden würde.







IHR WERDEGANG

Ich habe mechanische Projektentwicklung bei einem Maschinenbauunternehmen studiert und mich sofort in diese Fachrichtung verliebt. Nach meinem Abschluss in meinem Heimatland Spanien wollte ich neue Erfahrungen sammeln und begann ein Praktikum bei Philips Lighting in den Niederlanden. Zu dieser Zeit steckte Spanien in einer tiefen Wirtschaftskrise. Um in meiner Fachrichtung arbeiten zu können, ging ich also in die Niederlande. Nach dem Praktikum arbeitete ich mehr als vier Jahre lang bei Brabant Engineering und machte ein Fernstudium im Bereich CAD/CAM/CAE (computergestützte Konstruktion, Entwicklung und Fertigung). Vor etwas über einem Jahr fing ich dann bei PTC an.


WAS FÜR SIE IN IHREM JOB BESONDERS WICHTIG IST

In meinem Bereich sind natürlich Fachkenntnisse unerlässlich. Ich denke aber auch, dass es heutzutage sehr wichtig ist, teamfähig zu sein, logisch und problemorientiert denken zu können und kreativ, ehrgeizig und stets offen für neue Herausforderungen und neues Wissen zu sein und jeden Tag über sich hinauswachsen zu wollen.


IHRE TÄGLICHEN HERAUSFORDERUNGEN

Da ich noch neu im Unternehmen bin, muss ich mich erst einmal in das riesige Portfolio der Anlagen, die PTC anbietet, einarbeiten. In meiner täglichen Arbeit schaffe ich mir immer einen kleinen Freiraum, um mein Wissen weiter auszubauen – so lerne ich jeden Tag dazu.


DIE ARBEITSDYNAMIK IN EINEM VON MÄNNERN DOMINIERTEN UMFELD

Ich habe kein Problem damit, bei meiner Arbeit größtenteils von Männern umgeben zu sein. Ich wusste schließlich schon bei der Wahl meines Studienfaches, dass ich später regelmäßig mit Männern zusammenarbeiten würde, daher ist das für mich nichts Ungewöhnliches. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es immer mehr weibliche Ingenieure gibt und dass sie mehr und mehr ermutigt werden, in diese Branche einzusteigen.


WORAUF SIE IN IHREM BERUF BESONDERS STOLZ IST

Ich bin sehr stolz darauf, dass ich die Sprachbarriere überwinden konnte. Ich bin Spanierin. Englisch und Niederländisch gehören nicht zu meinen grundlegenden Sprachfertigkeiten. Ich musste mich auch an die Kultur, an die Art zu arbeiten und an absolut andere Arbeitszeiten, als ich sie kannte, gewöhnen. Ich bin stolz auf das, was ich bisher erreicht habe, und ich weiß, dass das erst der Anfang war.

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