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NEUE ANLAGEN: DIE ERSTEN SCHRITTE

14 April 2017

NEUE ANLAGEN: DIE ERSTEN SCHRITTE

Die ersten Monate nach der Anschaffung neuer Anlagen sind besonders kritisch. Um langfristig eine optimale Leistung sicherzustellen, müssen Sie sich zu 100 % sicher sein, dass Ihre Mitarbeiter die Anlagen sicher und ordnungsgemäß bedienen können und Probleme zeitnah erkannt und gelöst werden. Zusammen mit Ihrem Originalhersteller (OEM) sollten Sie zwei Aspekte nie aus den Augen verlieren: die Schulung Ihrer Mitarbeiter und die präventive Wartung, zu der auch das Ersatzteilmanagement gehört.

MITARBEITERSCHULUNG

Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Bedien- und Wartungspersonal nur eine Woche benötigt, um im Umgang mit neuen Maschinen geschult zu werden, bedenken Sie bitte Folgendes: Die Schulung unserer Servicetechniker dauert ein ganzes Jahr. Wenn Ihre bestehenden Anlagen älter sind, dann werden sich auch die Sicherheitsanforderungen verändern – und Sie sollten sich auf eine steile Lernkurve einstellen.

Der Umfang der Schulung hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Hier einige Punkte, die Sie im Vorfeld abklären sollten:

  • Wie sicher/erfahren sind Ihre Mitarbeiter?
  • Kennen Ihre Mitarbeiter die neuesten Sicherheitsfunktionen und -verfahren?
  • Ist dies Ihre erste automatisierte/Robotik-Anlage?

Am wichtigsten jedoch: Vergessen Sie nicht, in die Schulung Ihrer Schulungsverantwortlichen zu investieren. Dies wird häufig übersehen, aber Sie werden Trainer vor Ort benötigen, die neue Mitarbeiter einarbeiten und Auffrischungskurse geben.
 

PRÄVENTIVE WARTUNG

Für jedes Werk sollte ein jährlicher Wartungsplan aufgestellt werden. Warum? Weil Ihre Anlagen so in einem Top-Zustand bleiben und noch lange optimale Leistung bringen können. Die jährliche Wartung führt auch zu geringeren Ausfallzeiten – und spart enorm viel Zeit und Geld.

Stellen Sie sicher, dass die Anlagen mehrmals jährlich geprüft werden, arbeiten Sie die Wartungs-Checkliste ab, bewahren Sie das Bedienerhandbuch zum einfachen Nachschlagen direkt bei der Anlage auf und halten Sie immer ein Ersatzteilset bereit. (Idealerweise sollten Sie Ersatzteilsets bereits vor der Installation kaufen.)
 

WAS IHR OEM FÜR SIE TUN KANN

Ihr OEM kann Ihnen auf verschiedene Art Hilfestellung für Ihre neue Anlage bieten.

Wartungsvertrag: Am besten können vor Installation Folgebesuche vereinbart werden. Ihr Wartungsvertrag könnte beispielsweise die folgenden Folgebesuche vorsehen:

  • 1. Folgebesuch – ( 1 Monat nach Installation)
  • Schulung der Tages- und Nachtschichtmitarbeiter in Betrieb, Wartung und Sicherheitsvorkehrungen. Die Gesamtdauer der Schulung ist abhängig von der Anzahl der Anlagen.
  • 2. Folgebesuch – ( 3 Monate nach dem 1. Besuch)
  • Überprüfung der Ausrüstung auf Schäden oder übermäßigen Verschleiß, da Ihre Mitarbeiter mit den Anlagen noch nicht so vertraut sind, um solche Probleme an diesem Punkt zu erkennen.
  • 3. Folgebesuch – ( 6 Monate nach dem 2. Besuch)
  • Zusätzliche Schulung und Problembehebung, je nach Bedarf.

Helpdesk: Ihr OEM bietet höchstwahrscheinlich Kundenservice an. Das Team des Helpdesk ist für Sie da. Wenn Sie ihnen Ihre Probleme darstellen, können sie Ihnen behilflich sein und Ihre Rückmeldung an das Produktverbesserungsteam weiterleiten. Unter Umständen können sie sich auch per Remote-Zugriff mit Ihrer Anlage verbinden, um das Problem zu lösen.

Das Kundendienstteam Ihres OEMs hat stets den Erfolg der Kunden im Blick. Seine Aufgabe ist es, Ihnen das Leben und die Einarbeitung an der Anlage zu erleichtern. Wenn Sie Informationen mit diesem Team teilen und Schulungen und Wartung durchführen, werden Sie schon bald bestens mit der Anlage vertraut sein.

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